223
regular_2
regular_2 regular_2
Space_Deep4

A>>B>>C>>D>>E>>F>>G>>H>>I>>J>>K>>L>>M>>N>>O>>P>>Q>>R>>S>>T>>U>>V>>W>>Y X>>Z

Dengelmännle

Ein auf Almen und Bergen umhergehender Geist, dessen hörbares „dengeln“ den Tod eines Anwohners vorhersagt, ähnlich wie die Almgeister oder Berggeister.

Doppelgänger

Der Begriff des Doppelgängers der vermutlich vom eigenen Spiegelbild und von Zwillingen inspiriert wurde ist seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden in vielen Kulturen bekannt. Das Bild des Doppelgängers ist dabei komplex. Es kann zunächst einmal bedeuten, daß das Ich seinem eigenem Doppel begegnet aber ebenso, daß ein Individuum tatsächlich von mehreren Zeugen an zwei Orten zugleich gesehen wird. So liegen z.B. Fälle vor, in denen jemand aufgrund eines Traumes einen bestimmten Ort und die dort anwesenden Menschen beschreiben kann, während jene Leute den Träumer zur selben Zeit, als er angeblich in seinem Bett schlief, bei sich gesehen haben wollen. Derartige Phänomene lassen sich als telepathisch stimulierte Halluzinationen und Illusionen deuten, werden von esoterischer Seite aber auch als Astralprojektion interpretiert, bei der das astrale Doppel den physischen Leib verlasse und während seiner Exkursionen Träger des Bewußtseins sein soll. Häufig treten derartige Verdoppelungen in der Stunde des Todes auf: Der Sterbende sendet im Regelfall unbewußt seinen Doppelgänger aus, um entfernt befindliche Verwandte von seinem Ableben zu benachrichtigen.

Ein schauderhaftes Erlebnis als die zeitgleiche Sichtung einer Person an zwei verschiedenen Orten dürfte die Begegnung mit dem eigenen Ich sein. Ursprünglich wurde eine Begegnung mit dem eigenem Ich durchaus positiv bewertet. Die Verdoppelung der eigenen Person wurde als Erhöhung der Lebensfähigkeit und als verstärkte Abwehr gegen den Tod betrachtet. Später wandelte sich diese Bedeutung ins Negative und todeslastige.

Aber im Wandel der Zeit, hatte sich das Vorzeichen des Doppelgängers aus einer Versicherung des Fortlebens zum unheimlichen Vorboten des Todes (Todesbote) verändert. Daß die Akte Doppelgänger noch keineswegs abgeschlossen ist, belegt die moderne Physik mit ihrer Entdeckung der Antimaterie. Doch sollten Sie Ihrem Anti-Selbst begegnen, geben Sie ihm lieber nicht die Hand!

Dschinn

Der Dschinn, ist im arabischen Kulturraum ein bekannter Geist, der positiv als auch negativ erlebt werden kann. Nach alter Vorstelllung halten sich die Dschinns sich zwischen den Engeln und den Menschen auf und nehmen die rolle des Vermittlers ein. Meist in einem Messinggefäß oder Fingerring eingeschlossen, kann er von seinem Besitzer daraus hervorgerufen werden, wenn seine Dienste verlangt werden. Der Dschinn verfügt über große Kräfte. Bezüglich seiner Herkunft nimmt man an, dass er zu einer Gattung von Geistern zählt, die aus dunklem Feuer ohne Rauch gemacht seien. Es gibt aber auch die Überlieferung, der Dschinn könne durch einen menschlichen Schatten, den das Kerzenlicht wirft, entstehen. Jedenfalls sind Dschinns luftige Formationen, die sich als Wolken oder Säulen präsentieren. Sie können durch Mauern schreiten und so hoch in den Himmel fliegen, daß es ihnen dort möglich ist, den Gesprächen der Engel zu lauschen. Mit diesem Wissen sollen sie Magiern und Hellsehern behilflich sein. In einigen Überlieferungen wird ihnen der Bau der Pyramiden oder des Tempels von Jerusalem zugeschrieben. Doch nicht immer ist der Dschinn hilfreich. Die Ägypter glauben, die Dschinn seien die Ursache der Sandstürme und manchmal, so heißt es, belästigen die Dschinn Menschen, indem sie Steine werfen oder schöne Frauen rauben. Dagegen hilft, den Namen Allahs anzurufen. Als eine niedrige Gattung des Dschinn gilt der Ghul, der auf Friedhöfen menschliche Leichen verzehrt.

Duppy

Ein in Westindien gefürchteter böser Geist. Man kann ihn beschwören, indem man Münzen und ein Glas Rum auf ein Grab wirft. Daraufhin erscheint das schlechte Teil des Verstorbenen-Ichs, das durch die Ruhestörung besonders übelgelaunt ist und deshalb jedes böse Vorhaben seines Anrufers unterstützt. Der Duppy, der von Zora Hurston in ihrem Buch „Voodoo Gods“ (1939) als eine Art Geisterschatten beschrieben wird, kann nur des Nachts aus seinem Grabe steigen und muß vor Sonnenaufgang dahin zurückkehren. Berührt der Duppy einen Lebenden oder haucht ihn nur an, so läuft dieser Gefahr, schwer zu erkranken. Angeblich kann man sich gut vor dem Duppy schützen, wenn man Tabaksaat um die Fenster und Türen seines Hauses legt, gegen die der Duppy eine ausgesprochene Abneigung verspürt.

Dead House

In England ist es Sitte für die für die Toten ein Haus zu errichten.

Dryaden

Baumgeister von griech. Drys, „Eiche“ wurde es im alten Griechenland Hamadryaden und Dryaden genannt. Sie konnten bisweilen in Gestalt einer Jägerin oder Schäferin durch die Wälder streifen. Ihr Leben war eng mit dem des ihnen zugehhörigen Baums verknüpft und war mit dessen Tod ebenfalls beendet.

Dunkelheit

Wie das Licht unser Gemüt erhellt, so bedrückt uns die Dunkelheit und erzeugt Angst. Dunkle, geisterhafte Gestalten kommen zum Vorschein, die das Tageslicht verdeckt und vertrieben hat. So liegen die paranormalen Phänomene denn auch im Dunkeln versteckt, sie sind occult, verborgen - dies war in der fernen Vergangenheit der Fall. Inzwischen, im Laufe jahrhundertelanger Bemühungen, lichtet sich die Sache allmählich, und viele Geheimnisse dringen ans Tageslicht vor. Was Okkultisten im Geheimen für sich behielten, wird nun von Wissenschaft und Esoterik - Letztere wurde einst ebenfalls nur von Eingeweihten Überliefert und an das Licht der Öffentlichkeit geholt.

Es ist nicht das kleine Schwarze für einen festlichen Abend, sondern ein großes, allumfassendes Gewand für das ewig wiederkehrende Mysterium der Nacht. Milchig grau ist es in bewölkten Mondnächten, tiefblau in sternklar eisigen Nächten, immer aber hüllt es Welt in einen dunklen Schleier, der Grenzen des Gewussten und Bewusst sachte auflöst. Die Dunkelheit der äußeren Welt öffnet jedoch das Tor zur inneren Welt.

Hier ist keine Nacht, kein bloßes Nichts, hier in der inneren Welt gibt es viel zu entdecken. Es sind andere Bewusstseinszustände, die uns durch die dunklen Sphären leiten und die zu unserem großen Erstaunen Wahrheiten oder sogar Weisheiten mitnehmen lassen. die sich bei klarer Betrachtung, bei vollem Bewusstsein durchaus als solche entpuppen. Wir wissen das aus Wahrträumen. Hellen Träumern die eine Hilfe zum Auflösen von Ängsten sein können, oder auch von Geisterbegegnungen, die Informationen bringen.

Durchlässigkeit von Geistern

Der Geist ist nicht nur durchsichtig, sondern auch durchlässig Menschen erleben immer wieder, dass weder Schüsse noch Schläge noch Wurfobjekte Geister treffen können. Sie gehen einfach durch sie hindurch, so wie es bisweilen auch Menschen passiert. die auf einen Geist zu stoßen vermeinen:

An vielen Geistern ist nicht viel dran. Sie bleiben häufig im Un-fass-baren, Unbe-greif-baren stecken. Und es lohnt sich wirklich nicht, ihnen gegenüber handgreiflich zu werden oder Gegenstände nach ihnen zu werfen. So sah es auch Isaak Newton, als er einst in Cambridge an einer Gruppe von Geister jagenden Studenten vom St. John's College vorbeiging, die sich erwartungsvoll und zu jeder Tat entschlossen vor dem Spukhaus gleich gegenüber dem College-Tor mit Pistolen aufgebaut hatten, und ihnen den schlichten Rat gab: „Oh, ihr Dummköpfe, habt ihr denn nicht ein bisschen Grips im Kopf? Wisst ihr nicht, dass all diese Dinge nur Lug und Trug sind?“ Bemerkenswert ist, dass Newton jahrelang einen eigenen Alchemie-Workshop hatte.

Durga

Die indische Mythologie erzählt von dem mächtigen Geistwesen Durga, einer Manifestation von Shivas Frau, Parvatis, das mit zehn Armen und zehn Waffen einen bösen Dämon überwältigen konnte.

Dzibai

Dzibai ist die Bezeichnung für eine Zeremonie der nordamerikanischen Ojibwa-Indianer, die den Seelen der soeben Verstorbenen bei ihrer Reise in das Land der Geister helfen soll.

 


>>Home >>Artikel >>Arche Noah >>blaue Lagune >>Legenden >>Orakel >>Paranormal >>Poesie >>Portrait >>Sterne